sommerszene blog


“Lasst uns einen gemeinsamen Code finden”,
Juli 7, 2007, 12:16
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sagen Sujata Goel & Tarek Halaby, die Workshopleiter zu den StudentInnen.
SEAD, die Salzburger Tanzausbildungsstätte unter der Leitung Susan Quinns und die Sommerszene arbeiten in diesem Fall zusammen.

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Eine Laborsituation, in deren Rahmen exemplarisch Beispiele gesucht werden wie “das andere” in den Körper kommt – und wie Menschen es sich aneignen können.

Nach Tareks Warm-up, dessen Methode aus Yoga und Pilates fusioniert wurde,
bringt Sujata den StudentInnen einige der komplexen Formen des klassischen indischen Tanzes Bharatanatyam bei. In Reaktion auf diese Bewegungsstrukturen entwickeln die TeilnehmerInnen unter der gemeinsamen Moderation der beiden Choreografen eigene Bewegungscodes, in einer Art Analogie zu Narrativen der fernöstlichen Form wird in der Folge via Improvisation ein persönliches Material komponiert.
In einem zweiwöchigen Prozess werden einige Formen fixiert oder improvisatorische Pattern festgelegt. Am 14. Juli kommen die Ergebnisse im Rahmen der Clubnight im republic unter tatkräftiger Mithilfe der anwesenden indischen DJ´s im Theater unter Clubbing-Bedingungen zur Anwendung.

Der Arbeits-Ansatz im Workshop hat durchaus Modellcharakter für den Umgang mit (klassischen) Tanz-Formen im globalen Kontext.
“Lasst uns die Stile wie Grammatiken verwenden”, schlagen Sujata Goel und Tarek Halaby vor, “es kann nicht um nationale oder kontinentale Dominanzen gehen, sondern um einen freien, d. h. allgemein zugänglichen Umgang mit Ressourcen, der durch persönliche Bedürfnisse und Neigungen entschieden wird.“

Bewährungshilfe, Rockhouse, Sikhtempel, Motorradwerkstätte, Thai-Imbiss, Tanzausbildung – lautet übrigens die geografische Reihenfolge der Institutionen an der Schallmooser Hauptstraße am Stadtrand – aufgezählt nach zunehmender Entfernung vom Zentrum.


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