sommerszene blog


Kehraus mit der Geschichte by szeneghostwriter
Juli 14, 2007, 11:57 am
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Da kriegt man/frau gleich gute Laune, wenn einer mit einem kleinen Wedelchen versucht einen Riesenhaufen Papiermüll zu beseitigen- jawohl! Raus mit dem Geschichtsmüll, kommunistische Manifeste braucht keiner auf Papier, republic-Programme anscheinend auch nicht… Aber wenn die politische und gesellschaftliche Vergangenheit eines Landes wie China bearbeitet wird, darf das sein. Vier Tänzer entdecken ihren wunden Punkt oder ist das Individuum im Kommunismus möglich: The left cheek. (weiterlesen…)



Kollektivismus essen Personen auf by szeneghostwriter
Juli 13, 2007, 2:16 pm
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Nach Kant sind Personen Lebewesen, die nach vernünftigen Prinzipien denken können und aus dieser Fähigkeit heraus ihre Würde erhalten. Menschen, die eine gewisse Freiheit der Entscheidung, Fähigkeit zum Diskurs und Verantwortlichkeit für ihr Handeln haben. Verbunden mit dieser Subjektivität des Einzelnen als Person sind (Menschen)Rechte und Pflichten.

So gesehen sind die Subjekte in The Left Cheek, der neuesten Produktion von Zuhe Niao, keine Personen. Unheimlich und geisterhaft erscheinen sie in den schwarzen Kutten, nachdem sie ihre Individualität abgelegt haben. Gemeinsam wird ausgekehrt und für Ordnung gesorgt, körperliche Ertüchtigung und Disziplin geübt und der Außenfeind bekämpft. Dabei brodelt es im Inneren. Jeder potentieller Dissident und Denunziant zugleich. Misstrauen und Angst beherrschen das scheinbare Miteinander und essen die Seelen der Einzelnen auf. Wer schwach ist, sich windet und stöhnt, wird zum Opfer einer Gesellschaft, die nach unten tritt und nach oben buckelt. (weiterlesen…)



Liebe in der Boomtown by szeneghostwriter
Juli 12, 2007, 8:43 pm
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„Our Love“ von Jiang Zhi, zu sehen bei der gestrigen asian dinner story india/china trans/sexual, ist eine halb dokumentarische, halb fiktive Annäherung an das Leben dreier Transsexueller in der Boomtown Shenzhen, die diesen Namen wahrlich verdient.

Shenzhen ist eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt. 1979 noch ein Fischerdorf mit nur 30.000 Einwohnern, leben dort heute 11 Millionen Menschen! Nur durch einen Fluss von Hongkong getrennt, wurde die Stadt unter Deng Xiaoping 1980 unter der Parole „Lasst den Westwind herein. Reichtum ist ruhmvoll“ zur ersten Sonderwirtschaftszone Chinas erkoren. Die hügelige Landschaft wurde eingeebnet und der Gigantonomie des Baubooms Platz gemacht. Wo einst ein verschlafenes Nest war, wachsen heute Wolkenkratzer der Superlative und Träume von der wahren Liebe jenseits körperlicher Grenzen in den Himmel. (weiterlesen…)



Concurrent China by szeneghostwriter
Juli 9, 2007, 10:17 am
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Is it sheer coincidence that two towns in Austria mount concurrent
exhibitions of contemporary Chinese artists?

As the same time as China/India in Salzburg, Graz is showing „China
Welcomes You… Desires, Struggles, New Identities,“ an exhibition of
painting, photography, film, sculpture and installation. Housed in the
Kunsthaus Graz, the exhibit features several stunning works including
the 2007 „Old People’s Home“ by Sun Yuan and Peng Yu: Thirteen
realistic but decrepit world-leaders – the sculptures are so life-like
I did a double-take – sit in electronically motored wheelchairs like
an eerie gathering of powerful people who are now ineffective. (weiterlesen…)



“Lasst uns einen gemeinsamen Code finden”, by szeneghostwriter
Juli 7, 2007, 12:16 pm
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sagen Sujata Goel & Tarek Halaby, die Workshopleiter zu den StudentInnen.
SEAD, die Salzburger Tanzausbildungsstätte unter der Leitung Susan Quinns und die Sommerszene arbeiten in diesem Fall zusammen.

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Eine Laborsituation, in deren Rahmen exemplarisch Beispiele gesucht werden wie “das andere” in den Körper kommt – und wie Menschen es sich aneignen können. (weiterlesen…)



Socialism is good! by szeneghostwriter
Juli 4, 2007, 1:19 pm
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Rock ’n’ Roll ist tot, es leben die Revolutionslieder! Davon konnte man sich am Montag bei den Asian Dinner Stories mit zwei chinesischen Dokumentarfilmen überzeugen. (weiterlesen…)



Lebende Puppen, lebende Bilder – Padmini Chetturs „Paper Doll“ by szeneghostwriter
Juli 3, 2007, 1:40 pm
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Ein Schaben, wie unregelmäßiger, schwerer Atem. Ein Knattern, wie von den Rotoren eines Helikopters, der zur Landung ansetzt. Ein grelles Pfeifen, das zu fallen scheint und doch nie an Höhe verliert. Ein Wummern, das lauter wird, bedrohlich. Ein sanftes Plätschern wie von Wasser im Bachbett. Ein metallisches Summen, Halbton um Halbton höher geschraubt und doch ewig gleich. (weiterlesen…)



Overheard II by szeneghostwriter
Juli 2, 2007, 11:21 am
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Three women – a mother with her adolescent daughters, dressed like rural farmers – in front of republic regarding lin yilin’s huge “hongkong future relic” picture. The daughters try to explain that images like this can be made on a computer. But the mother insists: “no, i think that is a real photography. If it’s true what we hear about china, cities look like this in reality.”



Come back to Republic, SommerSzene 07, Salzburg by szeneghostwriter
Juli 2, 2007, 10:46 am
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By Wu Wenguang

It was my come to Szene, Summer Festival in Salzburg again after 12 years! The first strongest impression was that the city is still same, the festival, including people there are same. I mean that I am able to be easy to find way of go to Republic Theater, to close the bridge I was taken photo before, the bar where I had a cafe and cigarette. To compare with the city, Beijing where I’m been living in or Kunming where is my hometown in China, I often lost my way for “change too fast”. Of course, the mean of “change” is not about contemporary performance there, just relate with “the face of modernization”. (weiterlesen…)



Is music a universal language? by szeneghostwriter
Juli 1, 2007, 12:18 pm
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Listening to Nizami Bandhu, unable to understand a word of the
qawwali, I was still transported somewhere else. I felt like I had
communed with something deeper than sounds or voices. A translator
explained at the end of the concert that God is Love, Love is God.
That is what happened: music created a realm of interconnectedness,
more heart-felt and spiritual than any church service I’ve attended.




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